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  • Arbeit im QSV
Mittwoch - 18.10.2017 - 09:12

Die Arbeit im QSV

 Die Qualitätssicherungskonferenz als zentrales Organ

Zentrales Organ des Verbundes ist die Qualitätssicherungskonferenz. Vertreten sind hier alle Mitgliedseinrichtungen, zwei Vertreter der Pflegekassen, ein Angehörigenvertreter sowie die Sozialdezernentin und der Altenhilfe-Fachberater des Landkreises Heilbronn.
Beratende Mitglieder sind die Heimaufsicht, die örtlichen Altenpflegeschulen und der externe Berater. In der Qualitätssicherungskonferenz werden die gemeinsamen Standards festgelegt, die Heimbegehungen vorbereitet und ausgewertet und weitere Maßnahmen zur Qualitätssicherung und –förderung vereinbart.


Was geschieht in den Arbeitsgruppen?

In Arbeitsgruppen der Heimleitungen, der Pflegedienstleitungen und der Hauswirtschaftsleitungen aller Mitgliedseinrichtungen werden die gemeinsamen Qualitätsanforderungen erarbeitet und im Blick auf aktuelle Entwicklungen und die Auswertung der jeweils zurückliegenden Heimbegehung regelmäßig überarbeitet.


Gegenseitige Heimbegehungen als Kernstück des QSV

Kernstück des Verbundes sind gegenseitige Heimbegehungen, die zweimal jährlich in allen Mitgliedseinrichtungen durchgeführt werden. Innerhalb von 2 Jahren werden alle festgelegten Qualitätsstandards überprüft. Der Schwerpunkt liegt in der Prozess- und Ergebnisqualität. Einige Elemente beziehen sich auch auf die Strukturqualität. Die Standards bauen auf den gesetzlichen Mindestanforderungen auf und gehen bei den einzelnen Elementen in unterschiedlichem Ausmaß darüber hinaus. Das Begehungsteam setzt sich aus maximal vier Fachkräften (in Leitungsfunktion) und aus bis zu vier anderen Mitgliedseinrichtungen zusammen und wird von einem neutralen Prozessklärer moderiert. Die Zusammensetzung der Teams wird ausgelost.


Die Prüf- und Bewertungsinstrumente des QSV

Die Überprüfung der einzelnen Standards erfolgt anhand eines vorgegebenen Fragenkatalogs unter Verwendung eines standardisierten Prüfbogens.
Die Beurteilung erfolgt durch ein Bewertungssystem mit Punkteraster. Die Skala reicht von 0 Punkte (Standard bislang völlig unberücksichtigt) bis 8 Punkte (Standard vollständig erfüllt). Werden bei der Begehung Regelungen vorgestellt, die über den vereinbarten Standard deutlich hinausgehen, kann die Handhabung als „Best practice“ ausgezeichnet werden.
Die einzelnen Standards und Elemente werden unterschiedlich gewichtet (Gewichtungsfaktoren 1 – 3).
Eine vergleichbare Bewertung der einzelnen Begehungsteams wird durch den Prozessklärer gewährleistet, der an allen Begehungen teilnimmt.


Was wird bei Qualitätsmängeln getan?

Werden bei den Begehungen Qualitätsmängel festgestellt, setzt ein festgelegtes System zur Beseitigung der Mängel ein.
Im Begehungsprotokoll genannte Verbesserungsbereiche zeigen auf, in welchen Bereichen eine Einrichtung besser werden könnte. Daneben gibt es konkrete Verbesserungsvorschläge.
Wird bei der Begehung ein Element oder ein einzelner Standard mit weniger als fünf Punkten bewertet, ist gemeinsam mit dem betroffenen Heim ein verbindlicher Verbesserungsplan festzulegen. Dieser Plan dient der Ergebnissicherung und wird ausdrücklich im Konsens zwischen Heimleitung und Begehungsgruppe erstellt. Die Umsetzung de s schriftlich fixierten Planes wird überprüft.
Das wiederholte Nichterreichen der erforderlichen Mindestpunktzahl eines Elementes kann zum Ausschluß aus dem Verbund führen.


Gegenseitige Heimbegehungen als Kernstück des QSV

Kernstück des Verbundes sind gegenseitige Heimbegehungen, die einmal jährlich in allen Mitgliedseinrichtungen durchgeführt werden. Innerhalb von 3 Jahren werden alle festgelegten Qualitätsstandards überprüft. Der Schwerpunkt liegt in der Prozess- und Ergebnisqualität. Einige Elemente beziehen sich auch auf die Strukturqualität. Die Standards bauen auf den gesetzlichen Mindestanforderungen auf und gehen bei den einzelnen Elementen in unterschiedlichem Ausmaß darüber hinaus. Das Begehungsteam setzt sich aus drei Fachkräften (in Leitungsfunktion) aus drei anderen Mitgliedseinrichtungen zusammen und wird von einem neutralen Moderator begleitet. Die Zusammensetzung der Teams wird ausgelost.


Die Prüf- und Bewertungsinstrumente des QSV

Die Überprüfung der einzelnen Standards erfolgt anhand eines vorgegebenen Fragenkatalogs unter Verwendung eines standardisierten Prüfbogens.
Die Beurteilung erfolgt durch ein Bewertungssystem, welches eine Einteilung in "bestanden" und "nicht bestanden" vorsieht. 
Eine vergleichbare Bewertung der einzelnen Begehungsteams wird durch den Moderator gewährleistet, der an allen Begehungen teilnimmt.


Was wird bei Qualitätsmängeln getan?

Werden bei den Begehungen Qualitätsmängel festgestellt, setzt ein festgelegtes System zur Beseitigung der Mängel ein.
Im Begehungsprotokoll genannte Verbesserungsbereiche zeigen auf, in welchen Bereichen eine Einrichtung besser werden könnte. Daneben gibt es konkrete Verbesserungsvorschläge. Wird bei der Begehung ein Element  mit "nicht bestanden" bewertet, ist gemeinsam mit dem betroffenen Heim ein verbindlicher Verbesserungsplan festzulegen. Dieser Plan dient der Ergebnissicherung und wird ausdrücklich im Konsens zwischen Heimleitung und Begehungsgruppe erstellt. Die Umsetzung des schriftlich fixierten Planes wird überprüft. Das wiederholte Nichterreichen der erforderlichen Standards kann zum Ausschluß aus dem Verbund führen.